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Wasserhindernis Golf – Hindernis mit Tücken

Wasserhindernis Golf

Inhaltsverzeichnis

Auf dem Golfplatz findet man viele unterschiedliche Arten von Hindernissen. Neben Bunkern, Bäumen und Büschen kann auch ein Wasserhindernis im Golf tückische Schwierigkeiten auf der Runde darstellen. Seen, Flüsse, Gräben oder Bachläufe sind mögliche Gestalten vom Wasserhindernis im Golf.

Arten von Wasserhindernissen auf dem Golfplatz          

Ein Wasserhindernis kann die unterschiedlichsten Ausprägungen haben. Folgende Arten von Wasserhindernissen gibt es. Wasserhindernisse sind nicht zu verwechseln mit vorrübergehendem Wasser, beispielsweise durch Regen oder Überschwemmung. Dieses Wasser stellt kein Hindernis dar, sondern wird im Regelwerk als Hemmnis geführt.

  1. Teiche und Seen
  2. Flüsse und Bäche
  3. Wassergräben
  4. Regenrückhaltebecken
  5. Künstliche Seen und Wasserfälle

Des Weiteren unterscheidet man bei Wasserhindernissen zwischen dem seitlichen und dem frontalen Wasserhindernis. Frontales Wasser wird mit gelben Pfosten gekennzeichnet. Seitliches Wasser ist durch rote Pfosten erkennbar.

Welche Golfregeln gelten im Zusammenhang mit Wasserhindernis

Fliegt ein Ball in ein Wasserhindernis, ist er in den allermeisten Fällen unspielbar. Ein Ball gilt auch dann als im Wasserhindernis befindlich, wenn er zwischen den markierenden Pfosten liegt, obwohl dort noch kein Wasser selbst ist. Das heißt, dass der Ball dann entweder von dort gespielt werden kann oder die Regeln des Wasserhindernisses angewendet werden können.

Folgende Regel gilt, wenn der Ball dann doch einmal im Wasserhindernis landet, kann dieser gespielt (sofern er spielbar ist), wiederholt oder gedroppt werden.

Liegt der Ball in einer gelben Penalty Area, also in einem frontalen Wasserhindernis, kann der Golfer den Kreuzungspunkt zwischen Ball und Hindernis suchen und diesen mit der Fahne zu einer Linie verbinden. Auf der Linie darf man den Ball nicht näher zur Fahne droppen und von dort aus weiterspielen. Es resultiert daraus ein Strafschlag. Die Alternative zu dieser Option ist die direkte Wiederholung des Schlages. Dieser geht jedoch auch mit einem Strafschlag einher. Außerdem resultiert daraus auch ein Distanzverlust.

Liegt der Ball in der roten Penalty Area, also in einem seitlichen Wasserhindernis, hat man 4 Optionen weiterzuspielen.

Die erste Option hat man dann, wenn der Ball zwar innerhalb der Pfosten liegt, aber spielbar ist. Dann kann man straffrei weiterspielen. Anders, als im Bunker, darf man den Schläger aufsetzen und es dürfen lose Naturstoffe wie Blätter oder Äste entfernt werden. Man kann den Ball also normal, wie im Gelände auch, weiterspielen.

Die zweite Option ist, den Kreuzungspunkt von Ball und Hindernis zu suchen. Diesen Punkt mit der Fahne Verbinden. Auf der Verlängerung der Linie lässt man den Ball an einer geeigneten Stelle fallen. Diese Option bringt einen Strafschlag.

Die dritte Option ist, wie beim frontalen Wasserhindernis auch, den Ball zu wiederholen. Auch hier folgt ein Strafschlag.

Die vierte Option ist, dass man den Kreuzungspunkt von Ball und Wasserhindernis sucht, und den Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen zu droppen. Der Ball darf allerdings nicht näher zur Fahne gedroppt werden. Auch hierfür muss man einen Strafschlag in Kauf nehmen.

Umgang mit Wasserhindernissen – Welche Strategien gibt es?

Die Strategie mit Wasserhindernissen umzugehen, ist es diese zu vermeiden. Kann man bei Lagen in anderen Hindernissen mit einem gelungenen Rettungsschlag den Schaden noch begrenzen, so ist es bei Wasserhindernissen sehr wahrscheinlich, dass man einen Strafschlag in Kauf nehmen muss. Das ist besonders ärgerlich.

Psychologische Aspekte von Wasserhindernis Golf

Um die Vermeidung von Wasserhindernissen zu erreichen, sind es vor allem psychologische Aspekte, die man beachten kann. Gerade frontale Wasserhindernisse können eine große mentale Herausforderung sein, da sie sehr präsent im Sichtfeld von Golfern liegen.

Gerade, weil man unbedingt vermeiden möchte, in das Wasser zu spielen, setzt man sich besonders stark unter Druck. Es gibt ein paar Tipps, die man sich zu Herzen nehmen kann.

6 Tipps für den Umgang mit Wasserhindernis Golf

  1. Ruhe und Konzentration: Versuche dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Es ist ein Schlag wie jeder andere auch.
  2. Analyse: Es ist wichtig, dass man sich einen kurzen Moment Zeit nimmt, um sich einen Überblick über Entfernungen und die Gegebenheiten zu verschaffen. Die richtige Schlägerwahl ist hier besonders wichtig. Vermeide es, unrealistische Schläge zu erwarten. Diese führen meistens dazu, dass Fehler passieren.
  3. Optimismus: Gedanken, wie „letztes Mal ist mein Ball hier ins Wasser geflogen“ sind in der Situation fehl am Platz. Konzentriere dich auf positive Erinnerungen.
  4. Strategie: Wie in Punkt zwei bereits angerissen, ist es wichtig, sich eine realistische Strategie hinzulegen. Es bringt nicht einen Profi Schlag zu erwarten und anhand dessen seine Strategie zu wählen. Bleib realistisch und ruf das Können ab, was du durchschnittlich spielst. Erwarte keinen „Tiger Woods“ shot, um aus der Situation raus zu kommen.
  5. Routine: Baue dir eine Routine für den Umgang mit Wasserhindernissen auf. Routinen helfen, sicher Situationen zu meistern und geben dir die nötige Ruhe, um dich auf den Schlag zu konzentrieren.
  6. Akzeptanz: Akzeptiere das Ergebnis und ziehe deine Schlüsse. Ärgern bringt auf dem Golfplatz wenig. Meistens verschlimmert es die Situation. Erwarte nicht, dass jeder Schlag perfekt ist. Konzentriere dich auf den nächsten und gib bei jedem Schlag dein Bestes. Über dieses Thema haben wir auch schon mal im Podcast gesprochen – hör gerne rein!