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Kurzspiel beim Golf – die wichtigsten Schläge im Spiel und Übungen, wie du sie trainierst

Kurzspiel Golf

Inhaltsverzeichnis

Sollen wir dir ein Geheimnis verraten? Bei Amateurgolfern geht es nicht um die letzten 5 Meter der Schlagweite. Wer wirklich sein Handicap verbessern möchte, der sollte den Fokus im Spiel auf andere Schläge setzen: das Kurzspiel. Das Kurzspiel umfasst im Golfsport alle Schläge, die in die Nähe von Grün beziehungsweise Fahne gehen sollen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel man sich im Spiel durch Chippen, Pitchen und Putten kaputt machen kann. Da bringt einem auch leider der beste Abschlag nichts. In diesem Artikel erfährst du alles rund um dein kurzes Spiel. Du erfährst, wie du deinen Score verbesserst und welche Übung dir dabei hilft.

Diese Schläge gehören zum Kurzspiel

Das Kurzspiel umfasst mehrere Schläge. Die Schläge haben alle zum Ziel, möglichst nah an die Fahne zu spielen. Beim kurzen Spiel im Golf geht es also darum, den Ball letztlich ins Loch zu fördern. Einige Schläge, die Teil des Kurzspiels sind haben zum Ziel, ein Hindernis (Bunker, Gräser oder Wasser) zu überwinden. Andere sollen es den Golfern ermöglichen mit dem nächsten Schlag einzulochen. Und die Putts gehören ebenfalls zum kurzen Spiel.

Putten – Die Bedeutung perfekter Putts ist hoch

Das Putten und dessen Bedeutung wird von Golfern häufig unterschätzt. Durch den Putter wird der Ball möglichst gerade zum Loch gespielt. Der Erfolg beim Putten hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist es wichtig, die richtige Geschwindigkeit mit dem Schläger auf den Ball zu bringen. Zum anderen ist der Treffpunkt entscheidend, um den Ball gerade zu spielen. Anders als bei anderen Schlägen geht es also nicht darum, Rotation und Geschwindigkeit zusammenzubringen, um einen guten Score zu erreichen, sondern Kernaufgabe des Puttens ist es, eine ruhige Pendelbewegung zu erzeugen. Beim Putten kommt nur der Putter zum Einsatz, andere Schläger sollten nicht gewählt werden. Bei Profi Golfern sieht man unterschiedliche Techniken. Vor allem bei der Technik vom Griff gibt es Unterschiede. Hier muss jeder die für sich beste Methode ableiten.

Chippen: Chip, Put – ein Game Changer im Mindset

Ein Schlag, der Teil der Annäherung beziehungsweise dem Approach (englisches Wort für Annäherung im Golf) ist, ist der Chip. Der Chip ist eine flache Annäherung. Der Ball kommt auf und rollt Richtung Fahne. Vielleicht kennst du den Begriff: „Chip, Roll“. Der Ausdruck macht deutlich, dass es beim Chippen vielmehr auf die Rollphase ankommt. Häufig fliegt der Ball beim Chippen also eher kurz und rollt dann noch weiter. Die Weite von Schlag und Rollphase ist maßgeblich von der Schlagauswahl abhängig. Je kleiner das Loft vom Schläger ist, desto kürzer wird der Ball gespielt. Golfer, die gut chippen können, haben ein sehr gutes Gefühl dafür, wo der Ball aufkommen muss. Sie können darüber hinaus gut die Ballgeschwindigkeit einschätzen und so sehr gute Annäherungen in Form von Chips spielen.

Flacher Chip: Bei einem flachen Chip möchtest du einen kurzen Ballflug haben und eine lange Rollphase. Dafür wählst du zum Beispiel ein Eisen 8 oder Eisen 7.

Standard Chip: Ein Standard Chip wird häufig mit einem Eisen 9 gespielt. Hier können Golfer häufig gut die Schlagweite abschätzen und erreichen gute Ergebnisse auf der Runde.

Steiler Chip (Übergang Pitch): Der Übergang von Chipping zu Pitching ist verschwommen. Wenn du einen Schläger mit einem größeren Loft wählst, fliegt der Ball steiler und rollt weniger. Wenn also Wedges zum Einsatz kommen, kannst du sehr steil Chippen.

Pitchen: wer gut Pitchen kann, kann gut golfen

Wenn der Ball kaum noch rollt, also eine sehr hohe Flugkurve hat, so spricht man von Pitchen. Die Annäherung erfolgt viel gezielter. Klingt also für viele Golfer nach der besseren Art der Annäherung im Vergleich zum Chip. Das stimmt jedoch nicht ganz. Die Gefahr, dass du den Ball toppst, ist hoch. Beim Toppen spielt man den Ball dann häufig zu weit und riskiert schlechte Scores. Bei der Durchführung vom Pitch kommen folgende Schläger zum Einsatz.

Eisen 9: Wer einen Pitch mit einem Eisen 9 durchführen möchte, der hat häufig zum Ziel, den Ball relativ steil anzuspielen, sodass sich Backspin entwickelt und eine hohe Flugkurve entsteht.

Pitching Wedges: Meist 48 Grad Loft hat ein Pitching Wedge und eignet sich sehr gut für gezielte Annäherungen zwischen Abschlag und Grün.

Gap Wedge: Mit 52 Grad Loft ist die Entfernung, die mit dem Schläger im Rahmen von Pitches zurückgelegt wird, etwas kürzer.

Sand Wedges bzw. Sand Eisen: Das gilt auch für das Sand Wedge mit 56 Grad Loft. Der Schläger eignet sich nicht nur für Annäherungen aus umliegenden Bunkern, sondern kann auch gut kurz vor dem Grün eingesetzt werden.

Lob Wedge: Ein Schläger, der sich bei Amateuren auf Grund seiner 60 Grad Loft eher selten im Bag befindet, ist das so genannte Lob Wedge. Dieses eignet sich für Annäherungen vom Vorgrün. Für Freizeitgolfer beziehungsweise Amateurgolfer ist jedoch auch hier eher ein Schläger mit mehr Loft zu empfehlen, weil ein zu starkes Toppen des Balls dazu führt, dass man den Ball weiter von der Fahne wegschlägt.

Trainingsplan für die Verbesserung des Kurzspiels

Das Kurzspiel beim Golf ist sehr wichtig. Das Training sollte also bei der Verbesserung vom Spiel im Vordergrund stehen und auf jeden Fall im Trainingsplan Berücksichtigung finden.

Grundlage: Üben, üben, üben

Das wohl größte Erfolgsgeheimnis bei einem zielführenden Training, welches das Kurzspiel verbessert, ist die Übung. In der Trainingsroutine sollte das kurze Spiel immer berücksichtigt werden. Auch im Winter kann das Kurzspiel im Golf gut trainiert werden. Durch Übungen im Garten oder auf einer Putting Matte kann man so eine gute Grundlage schaffen.

Routinen schaffen

Entwickle eine Schlagroutine. Überlege dir, wohin du mit welchem Schläger spielen musst, um eine gute Annäherung durchzuführen. Bleibe bei der Routine und du wirst dein Kurzspiel schnell zu mehr Konsistenz bringen.

Mentales Training und Mindset

Wie bei anderen Sportarten auch ist die innere Einstellung ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Stärke im Golfsport. Es gibt unterschiedliche Methoden, um die mentale Stärke zu fördern. Manche gehen Treffpunkte des Schlägers, Griffe der Hände, Flugkurven der Bälle bei unterschiedlichen Schlagarten und vieles Mehr häufig im Kopf durch. Sie stellen sich ihr Spiel vor. Sie spielen die Bahnen durch und erreichen Par bei dieser Übung. So kann man die Selbstsicherheit stärken und hat gute Möglichkeiten, das Golfspiel zu verbessern.

In unserem Videopodcast haben wir über das Thema mentale Stärke im Golf bereits gesprochen. Schau und hör gerne mal rein.

FAQ – die häufigsten Fragen zum Kurzspiel beim Golf

Was ist der Unterschied zwischen Chippen und Pitchen?

Beim Chippen rollt der Ball mehr. Beim Pitchen ist der Ballflug länger.

Welche Schläger nutzt man beim Kurzspiel?

Eisen, Wedges und Putter

Was sind die wichtigsten Tipps beim Kurzspiel?

Eine Kombination aus regelmäßigem Training, Techniktraining und dem Aufbau mentaler Stärke.

Fazit – Kurzes Spiel, großer Einfluss aufs Golfen

Im Training kommt das kurze Spiel häufig zu kurz. Zu gering die Entfernung, die Bälle, beim kurzen Spiel zurücklegen. Dabei hat das kurze Spiel einen besonders großen Einfluss und ist sehr wichtig zu trainieren. Sowohl der Schwung, als auch die Taktik sollten berücksichtigt werden. In einem Selbstexperiment untersuchen wir aktuell, welchen Einfluss das regelmäßige bzw. tägliche Training hat und wie man am besten sein Kurzspiel verbessern kann. Wenn du das nicht verpassen möchtest, dann abonniere unseren YouTube Channel „Freizeitgolf“.