Welcher Golfer kennt sie nicht. Das Vorurteil wie „Golf spielen – das ist doch kein Sport“. Dabei vergessen viele, dass die körperliche Fitness einen erheblichen Einfluss auf das eigene Golfspiel hat. Golfer wie Bryson DeChambeau oder Brooks Koepka stellen die Golfwelt auf den Kopf, indem sie ihr Golfspiel durch Golf Fitness Übungen und vor allem Krafttraining optimieren.
In diesem Blogartikel erfährst du, wie du durch die Steigerung deiner Fitness dein Golfspiel verbessern kannst und so noch erfolgreicher im Spiel wirst.
Was ist Golf Fitness?
Unter Golf Fitness versteht man alle Maßnahmen, die die körperliche Fitness verbessern, um positive Auswirkungen auf das Golfspiel zu erreichen.

Beim Golfen und dem Training für das eigene Spiel ist nicht nur die Driving Range ein wichtiger Ort. Fitness und die richtigen Übungen sind ebenfalls ein möglicher Hebel, um sich beim Golf zu verbessern. Kraft und Flexibilität spielen im Leben eines Golfers eine wichtige Rolle, um gute Ergebnisse auf der Golfrunde zu erzielen.
Was sind die Ziele von Fitness Übungen im Golfsport?
Mit der Steigerung der Fitness, Kraft sowie Flexibilität verfolgen Golfspieler unterschiedliche Ziele. Zu den wesentlichen Zielen gehören:
- Erreichung einer höheren Schlagweite: Ist der Golfschwung erst einmal in Fleisch und Blut übergegangen helfen Kraft und Schnelligkeit dabei, die Schlagweite zu erhöhen.
- Mehr Ausdauer, um konzentrierter zu bleiben: Wer kennt es nicht, nach 18-Loch auf dem Golfplatz ist man ganz schön erschöpft. Durch eine verbesserte Grundfitness und Ausdauer schafft man als Golfer die Grundlage, konzentrierter und besser zu spielen, weil mehr mentale Stärke eingesetzt werden kann.
- Belastung von Gelenken reduzieren: Der Aufbau von Muskeln vor allem im Bein-, Bauch und Rücken führt dazu, dass Gelenke geschont werden. So wird eine Verbesserung erreicht, dass man den Sport länger ausführen kann, ohne Schmerzen zu empfinden.

Welche Fitness Übungen eignen sich besonders?
Für den Freizeitgolfer beziehungsweise Amateur ist die wichtigste Grundlage das Schaffen einer Grundfitness. Es gibt hunderte Übungen, die dir dabei helfen können, als Golfer fitter zu werden.
Kraft
Durch Krafttraining kannst du deinen Golfschwung deutlich stabilisieren. Rory Mcllroy kombiniert Bankdrücken mit Squads, Lunges & Co.
Wir empfehlen Videos mit Fitness Übungen auf YouTube. So ist man besonders flexibel und kann das Training ohne Probleme in den Alltag integrieren.
Schnellkraft
Schnellkrafttraining ist für unerfahrene Sportler zunächst nicht ohne professionelle Hilfe zu empfehlen, da hier ein gesundheitliches Risiko besteht (vor allem bei Übungen, bei denen externe Gewichte genutzt werden). Zu den gängigen Übungen zählen:
- Werfen mit einem Medizinball: Dabei wir der Medizinball auf den Boden geschleudert.
- Froschhüpfen: Der Name ist Programm 😉
- Ausfallschritt-Wechselsprünge: Von einer Seite des Ausfallschrittes springt man in die andere.
Beweglichkeit und Mobilität
Jetzt kommt wohl unsere größte Baustelle: die Beweglichkeit. Vor allem durch Bürojob und Co. nimmt die Beweglichkeit immer weiter ab. Die einzige Abhilfe sind Dehnübungen. So schafft man den Erhalt und Ausbau von Beweglichkeit. Das ist wichtig, um mehr Dynamik in den Golfschwung zu bringen. Dehnen ist zwar total langweilig und anfangs kann es ganz schön schmerzhaft sein, aber genau da heißt es: Augen zu und durch. Die Verbesserung ist in Sicht.
Ausdauer
Ausdauer baut man sowohl auf dem Platz als auch im Rahmen anderer Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Laufen aus. Eine gute Ausdauer ist wichtig für Golfer, um über einen langen Zeitraum konzentriert bleiben zu können. Auch ein niedriger Puls durch mehr Ausdauer hilft dabei, besser zu spielen. Vor allem im Winter heißt es somit, dass mindestens eine Einheit zum Ausbau der Ausdauer auf dem Trainingsplan sein sollte.
Erfolgreiche 18 Loch Runde = Kraft + Ausdauer + Beweglichkeit
Wer auf der Suche nach der Erfolgsformel im Golf ist, der kann wohl am ehesten die obere Formel nachvollziehen. Es wird deutlich, wie vielseitig Golfen ist. So verschiedene Belastungen in den Schwüngen, die Rolle der Athletik für mehr Stabilität im Körper und die Beweglichkeit als Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel.
Wer sein Golfspielen verbessern möchte, der sollte auch abseits des Platzes Wert auf ein hohes Maß an Fitness, Beweglichkeit und Ausdauer legen.

FAQ – Was Golfer über Fitness wissen müssen
Wie sieht ein Golf Fitnessplan aus?
Grundsätzlich gilt, dass man eine Sportroutine aufbauen sollte. Dabei sollte man eine Kombination aus Ausdauersport und Kraftsport entwickeln. Jeder Trainingsplan ist individuell.
Unser Tipp: Finde heraus in welchem Pulsniveau du optimal trainieren kannst und plane ca. zwei Stunden Fitness pro Woche in deinen Alltag ein. Uns hilft dabei der Workout-Ansatz von Rory Mcllroy.
Wie wichtig ist Golf Fitness für ein erfolgreiches Spiel?
Wagt man einen Blick auf die Tour, stellt man fest, dass die Physis durch die Spieler selbst mehr und mehr im Fokus steht. Das berühmteste Beispiel ist mit Sicherheit Bryson DeChambeau. Aber auch Amateure können mit dem richtigen Training eine Verbesserung erzielen.
Welche Muskelgruppen sollten besonders im Fokus stehen?
Rücken, Bauch und Beine sind zentrale Fokusgruppen für Fitness im Golf.
Wie oft sollte man trainieren?
Wir planen ca. 2 Stunden pro Woche Training außerhalb des Golfplatzes ein. Das ist für uns in den Alltag integrierbar und somit ein guter Weg, mehr Fitness Übungen mit Golffokus zu fokussieren.
Fazit
Fitness und Golf können sich gegenseitig positiv bedingen. Wer motiviert dabei ist, seine Fitness zu verbessern, wird auch im Golfsport positive Auswirkungen bemerken. Eine geschickte Kombination auf Krafttraining, Ausdauertraining sowie Training zur Steigerung der Beweglichkeit führt zu einer Verbesserung im Training und im Turnier.
Es gibt viele Tipps rund um Fitness und Ernährung. Wichtig ist jedoch vor allem, dass sich die Übungen gut in den Alltag integrieren lassen und man zielgerichtete Routinen aufbaut.







