Jede Golferin und jeder Golfer kennt das Wort „FORE“, bekommt es bei den ersten Kontaktpunkten mit dem Golfen beigebracht. Was bedeutet es genau und woher kommt der Ruf zur Warnung von Golferinnen und Golfern? Das erfährst du in diesem Artikel.
Wenn man mal nicht trifft, Fore rufen
Wir kennen es alle, man schlägt den Ball, trifft nicht so, wie man es sollte und der Ball droht auf eine andere Bahn zu fliegen, wo ein anderer Flight unterwegs ist. Um die Golferinnen und Golfer zu warnen, schreit man, so laut wie möglich, „FORE“. Jetzt heißt es schnell zu reagieren. Von einem Golfball getroffen zu werden ist schmerzhaft und birgt große Gefahren für die Gesundheit. Wichtig ist es, zunächst seinen Kopf zu schützen. Das heißt also, dass man im besten Fall eine geduckte Haltung mit den Armen über dem Kopf verschränkt, annimmt.
Die Warnung ist in jedem Fall ernst zu nehmen. Es gilt zusätzlich, dass einmal zu viel Fore gerufen wird als zu wenig. Hier geht es darum, jeden auf dem Golfplatz zu schützen und vor schweren gesundheitlichen Konsequenzen und schmerzen zu bewahren.
Der Ruf gilt übrigens international, also auch auf fremden Plätzen im Ausland. Egal, wo du bist – jeder Golfer und jede Golferin wird die Warnung verstehen. Denn sie ist unabhängig von der Sprache. Vorallem auf fremden Plätzen, wenn man nicht einsehen kann, wo der Ball landet und man nicht weiß, was sich dort befindet, sollte man vorsichtshalber Fore rufen. Im schlechtesten Fall ist dort ein Abschlag, wo sich gerade jemand auf seine nächste Bahn vorbereitet.
Woher kommt der Begriff Fore?
Seit wann man sich genau auf diese Konvention geeinigt hat, ist nicht genau bekannt. Der Fakt, dass das Wort Fore bereits 1881 erwähnt wurde, lässt allerdings darauf schließen, dass der Begriff schon einige Zeit so genutzt wird. Die Herkunft des Begriffs ist nicht genau geklärt. Einige vermuten, dass er auf den Fore-Caddie zurückzuführen ist. Damit ist ein Caddie gemeint, der dem Golfer vorläuft und wartet, um zu sehen, wo der Ball landet. Dieser wurde dann mit dem Ruf „Fore Caddie“ gewarnt, um zu warnen, dass der Ball in seine Richtung unterwegs ist. Über die Zeit wurde der Begriff auf Fore abgekürzt, um alle gefährdeten Personen zu warnen und nicht nur den Caddie.
Egal, wo der Begriff seine Herkunft hat – er hat sicherlich schon den ein oder anderen Golfer vor weiterem bewahrt. Wir raten: keine falsche Scheu und beherzt Fore rufen, wenn doch mal ein Ball in eine unerwartete Richtung geht.







