Als Carry bezeichnet man beim Golf die Strecke, die ein Ball in der Luft zurücklegt. Nach dem Abschlag beschreibt der Carry beim Golf die Entfernung bis dahin, wo der Ball das erste Mal aufkommt. Ab dann rollt der Ball (Roll). Die Summe aus Carry und Roll ist die gesamte Schlagweite (Total Distance).
Carry + Roll = Total Distance
Die wichtigsten Einflussfaktoren auf den Carry beim Golf
Carry ist eine Zahl, die als Summe verschiedener Einflussfaktoren gilt. Die wesentlichen Faktoren haben wir dir im Folgenden aufgelistet.
Schlägerwahl
Den größten Einfluss auf die Carryentfernung hat die Schlägerwahl. Mit einem Driver erreichst du beispielsweise einen deutlich weiteren Carry als mit einem deiner Eisen.
Thermik und Witterung
Neben dem gewählten Schläger ist auch die Umgebung ein wichtiger Einflussfaktor bei der Carrydistanz. Bei Regen fallen sowohl Carry, als auch Roll deutlich kürzer aus. Im Sommer erreichst du wesentlich weitere Carryentfernungen als im Winter. Vergleichbarkeit erhältst du also vor allem bei dem Einsatz von einem Indoor Launch Monitor, wie zum Beispiel dem Rapsodo MLM2 Pro.
Warum der Carry Golf isoliert betrachtet eher unwichtig ist?
Carry Distanzen sind wichtige Messgrößen im Training. Durch die Erfassung hast du die Möglichkeit, dein Spiel zu analysieren und Entwicklungen zu betrachten. Auf dem Platz hingegen ist Carry als Messgröße eher unwichtig. Hier geht es vor allem darum, dass das Endergebnis passt. Beim Abschlag ist der Carry wichtig, weil der Carry im Vergleich zum Roll groß ist. Je kürzer die Schläge werden, desto mehr sollte die Schlagweite in den Fokus rücken.
Fazit
Carry ist ein Begriff, der von vielen Amateurgolfern als wichtige Maßgröße eingeschätzt wird. Vor allem im Training kannst du mit dem Vergleich deiner Carry Distanz Entwicklungen feststellen. Auf dem Platz solltest du jedoch immer auch Roll und Total Distance berücksichtigen. Denn am Ende kommt es darauf an, dass der Ball im Loch landet.







