Entdecke hochwertige Golfprodukte und schöne Geschenke für Golfer in unserem Shop

Die Macht der perfekten Pre-Shot-Routine beim Golf – 5 Tipps

Pre-shot Routine Golf

Inhaltsverzeichnis

Golf ist ein Sport, der neben physischen Fähigkeiten auch mentale Stärke erfordert. Eine der effektivsten und schnellsten Methoden, um die eigene Spielstärke zu steigern, ist die Entwicklung, Anwendung und Festigung von Routinen und Ritualen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du optimal auf dich abgestimmte Routinen nutzen kannst, um dein Golfspiel auf das nächste Level zu bringen.

Routine vs. Rituale beim Golf – was ist das und wo liegt der Unterschied?

Zwischen Routinen und Ritualen gibt es wesentliche Unterschiede und auch im Hinblick auf das Golfspielen sollte man diese beiden Faktoren differenzieren. Routinen, sind sich wiederholende und effektive Verhaltensmuster – also Dinge, die du immer wieder in der gleichen Ausprägung vor oder nach einem Golfschlag durchführst. Rituale sind eher psychologischer Natur. Dazu gehört zum Beispiel ein besonderes Frühstück vor der Golfrunde oder das Tragen eines Glücksbringers.

Über die Pre-Shot-Routine haben wir auch in unsrem Podcast gesprochen. Hör gerne mal rein.

Pre-Shot-Routine vs. Post-Shot-Routine – zwei unterschiedliche Dinge, mit großer Wirkung

Golfer beschäftigen sich vor allem mit der Pre-Shot-Routine, also mit dem Verhalten unmittelbar vor einem Golfschlag. Dabei gibt es auch noch eine Post-Shot-Routine. Beides sind wesentliche Elemente, die immense Wirkung auf das Spiel haben. Im Gegensatz zur Pre-Shot-Routine umfasst die Post-Shot-Routine alle Aktivitäten, die kontrolliert und geplant nach einem Schlag passieren. Das kann mit der Akzeptanz des Schlagergebnisses beginnen, über eine kurze Reflexion gehen und mit dem Putzen der Schläger aufhören. Eine Routine nach dem Golfschlag hilft dabei, negative Emotionen sowie Frustrationen zu bewältigen. Darüber hinaus hilft sie bei einer positiven Einstellung gegenüber neuen Schlägen.

Beide Routinen spielen eine zentrale Rolle im Bereich der mentalen Spielstrategie beim Golfen. Während die Pre-Shot-Routine darauf abzielt, den Golfer optimal auf den Schlag vorzubereiten, hilft die Post-Shot-Routine dabei, die Konzentration über eine ganze Golfrunde aufrecht zu erhalten. Gemeinsam tragen sie dazu bei, die mentale Stärke und Widerstandskraft zu erhöhen und führen zu einer verbesserten Gesamtleistung. Du solltest also über beide Routinen nachdenken und evaluieren, wie du sie in dein Golftraining integrieren kannst.

5 Tipps Pre-Shot-Routine

Tipp 1) Weniger ist mehr – Einfachheit der Pre-Shot-Routine hilft am meisten

Mach es dir bei deiner Pre-Shot-Routine nicht zu kompliziert. Es ist gar nicht notwendig bis in jedes letzte Detail im Rahmen einer Routine vorzudringen. Wichtig ist, dass die wesentlichen Aktivitäten vor einem Golfschlag immer einem ähnlichen Muster folgen.

Tipp 2) Klare Schritte der Routine definieren

Um wirklich erfolgreiche Routinen aufzubauen, musst du dir erst mal klarmachen, welche Schritte in deiner Routine vorkommen sollen. Im Laufe des Textes stellen wir dir unsere Routine vor, doch denke immer daran, Routinen sind individuell und sollten auf jeden einzelnen Golfer angepasst sein.

Tipp 3) Zeitmanagement der Routine beachten

Denk daran, dass Zeitmanagement beim Golfen ebenfalls ein wichtiger Faktor ist. Die Golfregeln geben ein zügiges Spiel vor. Das ist auch bei der Entwicklung und Festigung einer Routine vor dem Schlag zu berücksichtigen.

Tipp 4) Fokus und Visualisierung als Zentrum der Pre-Shot-Routine

Vor allem die Möglichkeit, sich zu konzentrieren und den richtigen Fokus zu setzen, ist eine wichtige Eigenschaft von Golfern und sollte auf jeden Fall Teil der Pre-Shot-Routine im Golf sein.

Tipp 5) Flexibilität und Anpassbarkeit bewahren

Routine heißt im Übrigen nicht, dass man starr an irgendwelchen Abläufen festhalten muss. Es gibt unterschiedliche Situationen, auf die man reagieren muss. Zum Beispiel kann sich die Pre-Shot-Routine unterscheiden, wenn man im tiefen Rough liegt. Dort ist möglicherweise ein Probeschwung nicht möglich. Ein komplettes Versteifen auf sich selbst gesetzte Aktivitätsmuster führt dazu, dass man in solchen Situationen unsicher wird. Flexibilität und Anpassbarkeit bleiben also wichtig.

So soll unsere Pre-Shot-Routine beim Golf aussehen

Wir sind ehrlich. Auch wir haben nicht von Anfang an an einer Pre-Shot-Routine in unserem Golfspiel gearbeitet. Am Anfang waren andere Dinge wichtiger. Man hatte genügend verschiedene Faktoren, auf die man sich konzentrieren musste. Dennoch wurde im Laufe der Zeit deutlich, dass eine Routine viel Druck und Unsicherheit nehmen kann. Aus diesem Grund arbeiten wir aktuell sehr intensiv an einer für uns passenden Routine. Beim Aufbau einer eigenen Pre Shot Routine für Golfer ist es wichtig, dass man auf individuelle Bedürfnisse eingeht und einen Ablauf findet, der zu einem selbst und dem eigenen Golfspiel passt.

Schritt 1) Analyse und Bewertung der Situation

Zunächst ist es wichtig, sich einen Überblick zu der bestehenden Situation zu verschaffen. Dabei versucht man eine Antwort auf die Frage der Ausgangslage zu finden:

  • Wo liegt der Ball?
  • Wie ist die Beschaffung des Untergrundes?
  • Wie ist der Wind?
  • Gibt es Hindernisse, die einem Ball Flug im Wege stehen können?

Ziel dieser Phase ist, dass man einschätzen kann, mit welcher Situation man konfrontiert ist. Das ist auch wichtig, um besser in der Einschätzung von Ausgangslagen zu werden. Es schärft den Fokus für Umstände und man lernt, wie man mit ihnen bestmöglich umgeht.

Schritt 2) Strategische Planung des Schlags

Nachdem man sich einen Überblick zu der aktuellen Situation verschafft hat, geht es darum, den Schlag zu planen:

Auch das hilft dabei, seinen Erfahrungsschatz auszubauen und zunehmend bessere Entscheidungen auf dem Golfplatz zu treffen.

Schritt 3) Visualisierung des Schlags

Jetzt geht es darum, den bevorstehenden Schlag zu visualisieren. Dabei stellt man sich selbst bei der Durchführung des Schlags vor. Es hilft dabei, die Routinen, die häufig automatisch im Körper ablaufen, zu stärken und sein Unterbewusstsein richtig auf den Schlag vorzubereiten. Diese Phase passiert in unserem Fall noch nicht direkt am Ball.

Schritt 4) Ausrichtung durchführen

Erst nach der Visualisierung arbeitet man an der Ausrichtung. Dafür stellen wir uns hinter den Ball und betrachten das Ziel.

Schritt 5) Probeschwung

Dann gehen wir zum Ball und führen (sofern möglich) einen sinnvollen Probeschwung durch. Bei dem Probeschwung geht es nicht darum, den perfekten Bodenkontakt zu simulieren. Vielmehr geht es um das Gefühl, welches auch im Schlag erreicht werden soll. Es hat einen praktischen Anteil der Visualisierung und stärkt ebenfalls das Unterbewusstsein.

Schritt 6) Schlag

Letzter Teil der Pre-Shot-Routine beim Golf ist natürlich der eigentliche Schlag. Dieser wird mit möglichst wenig Gedanken durchgeführt. Man vertraut, auf sein Können und spielt bestmöglich, ohne sich unnötig Druck zu machen.

Schritte Pre-Shot-Routine

Warum eine Pre-Shot-Routine im Golf so wichtig ist? 6 gute Gründe

Vielleicht stelltst du dir noch die Frage, warum man überhaupt eine Pre Shot Routine braucht und welchen Einfluss es dann letztlich auch auf die eigene Spielstärke beim Golf und auf das eigene Handicap hat. Es gibt viele Gründe, die für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Routinen im Golf sprechen. Ein paar wesentliche Vorteile und Gründe haben wir dir im Folgenden aufgelistet.

Verringerung Unsicherheit und Nervosität

Wer routiniert spielt, ist tendenziell weniger nervös. So kannst du beispielsweise auch in Drucksituationen deine optimalen Fähigkeiten beim Golfen abrufen. So spielst du bessere Ergebnisse und baust immer mehr Selbstvertrauen auf.

Emotionale und mentale Regeneration

Routinen helfen dabei, deine mentale Regeneration auf der Runde voranzutreiben. Wenn du nämlich immer noch an einen schlechten Schlag denken musst und dich gar nicht auf die bevorstehenden Schläge konzentrierst, dann wird die Runde sehr herausfordernd.

Steigerung der Konzentration

Teil einer guten Pre Shot Routine ist die Steigerung der Konzentration. Auch das ist wichtig, wenn man gutes Golf spielen möchte und stellt gleichzeitig eine große Herausforderung beim Golfen dar. Denn über mehrere Stunden auf einem hohen Konzentrationsniveau zu bleiben ist vor allem für Amateurgolfer sehr schwer. Hier eignet sich darüber hinaus auch der Aufbau von mentaler Stärke. Wie das geht, haben wir dir in einem anderen Artikel zusammengestellt.

Abbau von Stress und Angst

Gute Routinen vermeiden Stress und Angst. Vor allem zu Beginn sind Golfer bei Turnieren sehr nervös. Das kann negative Auswirkungen auf das Ergebnis haben und führt zu Frustration. Mit guten Routinen kannst du diese Situationen vorbeugen und bringst ein bisschen mehr Automatismus durch Systematisierung in dein Golfspiel.

Verbesserung der Konsistenz im Spiel

Gute Golfer sind in der Lage immer auf einem ähnlichen Niveau zu spielen. Bei uns ist es häufig so, dass wir entweder sehr gute oder sehr schlechte Runden spielen. Das macht Ergebnisse kaum planbar und schwer sich zu verbessern. Unsere neue Pre Shot Routine soll uns dabei helfen, konstanter zu spielen und so auch mehr Sicherheit zu erlangen.

Emotionale Kontrolle

Darüber hinaus helfen Routinen auch dabei, emotional kontrolliert zu bleiben. Ärgern und fluchen bringt auf der Golfrunde nämlich gar nichts. Häufig hat es sogar eher negative Auswirkungen auf dein Spiel. Schläge werden neutral hingenommen und als Lernerlebnisse durch Reflexion verbucht. Schlechte Schläge gehören dazu und sind Teil der Reise aller Golfer. Wichtig ist, dass du daran arbeitest, deine schlechten Schläge zu verbessern.

Fazit – Routinen für alle Golfer wichtig

Das Fazit für das Thema Pre Shot Routinen beim Golf kann man sehr kurz fassen: Pre Shot Routinen sind wichtig. Sie sollten jedoch auf den Spieler individuell abgestimmt sein. Das erfordert ein wenig Experimentierfreudigkeit. Doch das lohnt sich. Viele Golfer haben bereits durch den Aufbau von Routinen ihr Golfspiel deutlich verbessern können. Ein verbessertes Golfspiel führt zu mehr Spaß und genau darum geht es beim Freizeitgolfen.