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Mulligan Golf – Was ist das und wann ist ein Mulligan erlaubt?

Mulligan Golf

Inhaltsverzeichnis

Ein Mulligan beschreibt die zweite Chance im Golf. Nimmt man einen Mulligan hat man die Chance, einen Schlag straffrei zu wiederholen. Der erste geschlagene Ball, der wiederholt wird, zählt nicht. Ein Mulligan im Golfsport ist eine informelle Regel, die nur auf Privatrunden Anwendung findet. Im Turnier kann kein Mulligan genommen werden. Hier wird bei Wiederholung von Schlägen der Schlag und ein Strafschlag gezählt. Also merke – im Turnier gibt es keine zweite Chance.

Mulligan Definition

Ursprung des Begriffs Mulligan

Die Herkunft vom Begriff Mulligan ist nicht ganz genau geklärt. Es existieren mehrere Theorien darüber, woher der Begriff Mulligan stammt.

  1. Irische Ursprünge: In dieser Theorie wird der Begriff auf Irische Einwanderer mit dem Nachnamen Mulligan, welche in den Vereinigten Staaten Golf spielten, zurück geführt. Die Geschichte besagt, dass ein irischer Golfer seinen ersten Abschlag verschlug und dann sagte, er nehme seinen Mulligan.
  2. David Mulligan, die College Studentenlegende: David Mulligan soll in den 1920er oder 1930er Jahren regelmäßig Golf gespielt haben und bei verpatzen Abschlägen die Wiederholung als Mulligan bezeichnet haben.

Die Mulligan-Regelung

Die Mulligan Regelung ist eine informelle Regelung, die den Spaß auf dem Golfplatz für die Spieler erhöhen soll. Jeder Golfer kennt Schläge, die einfach zum Vergessen sind. Um den Score nicht zu zerstören, kann ein Mulligan Golfern den Frust und Ärger über einen schlechten Schlag nehmen.

Die Regelung ist somit also keine offizielle Regelung im Golfsport, sondern eher eine informelle Praxis, um das Spiel angenehmer und zugänglicher zu machen.

Offizielle Handhabung des vom Mulligan im Golfsport Regelwerks

Wahrscheinlich kannst du es dir schon denken, ein Mulligan ist nicht Teil der offiziellen Golfregeln. Ein Golfspieler kann nur in privaten Runden auf einen Mulligan zurückgreifen.

In Turnieren oder registrierten Privatrunden ist jeder Versuch den Ball zu schlagen vom Spieler zu zählen.

Möchte man eine Freizeitrunde mit Mulligans spielen, sollte man dies vorher abstimmen, dass sich alle Golfer auf die gleichen Rahmenbedingungen verständigen können. Man sollte auch eine Übereinkunft finden, bei welchen Schlägen im Spiel dieser genommen werden kann – z.B. nur beim Abschlag oder bei allen Schlägen auf dem Golfplatz.

Kontroversen und Kritik rund um den Mulligan

Mulligans stehen in der Kritik aufgrund einiger wesentlicher Punkte:

  1. Verzerrung des Wettbewerbs
  2. Verletzung der offiziellen Regeln
  3. Verfälschung von Fähigkeiten
  4. Verringerung des Lerneffekts

Du solltest dir also bewusst sein, wenn du eine Runde mit Mulligans spielst, dass dein Score nicht vergleichbar zu den Golfrunden ohne Mulligan ist. Allein der psychologische Effekt, den es hat, dass du Schläge straffrei wiederholen kannst, reduziert den Druck ungemein.

Mulligan Kritik

Alternativen zu Mulligan – Mulligan Golf vermeiden

Mentales Training

Viele Experten raten zu mentalem Training. Das nehmen von Mulligans hat einen großen Einfluss auf den Druck, den man auf den Runden erfährt. Spielt man eine Runde besser, weil man auf einen Mulligan zurückgreifen darf, ist dies ein Indiz dafür, dass mentales Training sinnvoll ist.

Beim Spiel ohne Mulligans muss man mit der Situation, die man vorfindet, zurecht kommen. Man übt Schläge aus unmöglichen Lagen und sammelt wichtige Erfahrungen, wie man jeden Ball schlagen kann.

Verbesserung der Fähigkeiten durch Training

Wie so oft hilft auch hier das konsequente Training. Wer das konsequent macht, wird sich auf der Runde verbessern und braucht keinen Mulligan, um gute Scores zu erzielen.