Yoga und Golfer passen vielleicht auf den ersten Blick nicht gut zusammen. Dabei können Golfer von einem gezielten und einfachen Yoga Training viel für ihr Golfspiel mitnehmen. Was im Golf Yoga bewirken kann und wie das geht, das erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Was ist Yoga?
Yoga ist eine aus Indien stammende philosophische und körperliche Praxis. Es zielt darauf ab, Körper, Geist und die Seele in Einklang zu bringen und das Bewusstsein zu stärken. Ziel ist also, eine Einheit zu entwickeln. Dabei gibt es unterschiedliche Übungen mit unterschiedlichen Gewichtungen. Der Fokus liegt auf:
- Körper bzw. Körperhaltung – Durch verschiedene Übungen kannst du z.B. deinen unteren Rücken stärken, deine Beweglichkeit steigern und somit deine Beweglichkeit trainieren. Das führt zu mehr Stabilität (auch im Golfschwung).
- Atemübungen – Die Bedeutung der Atmung wird häufig unterschätzt. Beim Yoga lernst du bestimmte Atemübungen.
- Meditation – Entspannung und Fokus erreicht man beim Yoga durch Phasen der Meditation.
- (Ethik, Philosophie und Spiritualität) – Aufgrund der Historie von Yoga und dem Ursprung gibt es natürlich auch einen sehr spirituellen Ansatz. Für uns steht dieser jedoch nicht im Fokus. Wir konzentrieren uns im Hinblick auf den Golfsport primär auf den Körper und die Atmung, um unsere Golfleistung zu steigern.
4 Gründe für Yoga für Golfer
Vielleicht fragst du dich, warum wir denn jetzt hier auf unserem Golfblog über Yoga schreiben. Ob du es glaubst oder nicht, Yoga kann für Golfer einen riesigen Unterschied machen. Man lernt viel über sich selbst und schafft so wichtige Grundlagen für den Golfplatz beziehungsweise das Golfspiel. Es gibt viele Vorteile und Aspekte, die Golfer und Golferinnen berücksichtigen können.
Mobilisierung und Beweglichkeit
Der Golfschwung ist eine sehr komplexe Abfolge von Bewegungen. Wer den optimalen Golfschwung mit einer perfekten Kraftübertragung erreichen möchte für den ist die Beweglichkeit von fundamentaler Bedeutung. Gute Beweglichkeit führt zu einer großen Drehung bzw. Rotation des Oberkörpers und gibt Stabilität und Balance. Zwei wichtige Faktoren für dein Golfspiel. Die allgemeine Stärkung der Muskulatur durch Yoga ist für Golfer nicht zu unterschätzen. Darüber hinaus können Golfer so auch Verletzungen vorbeugen. Wer Yoga macht tut also seinen Muskeln und seiner Muskulatur einen großen Gefallen und setzt die Grundlage für mehr Balance bei Golfern. Mehr Flexibilität führt zu einer Verbesserung der Drehbewegung und gibt dir die Fähigkeit, deine Leistung im Spiel zu optimieren.
Mentale Stärke durch Fokus und Gelassenheit
Wer sich selbst als Einheit wahrnimmt und einen guten Ausgleich findet, der hat ebenfalls Vorteile auf dem Golfplatz und kann sein Handicap verbessern ohne mühsames Techniktraining. Gedanken sortieren, mehr mentale Stärke entwickeln und so selbstbewusster auf dem Golfplatz stehen. Durch mentale Stärke baust du mehr Vertrauen zu dir und deinem Spiel auf. Stärke deine Konzentration mit einer Yoga Einheit.
Verspannungen Adé!
Unabhängig vom Alter können Verspannungen vor allem im Rücken beim Golfspielen auftreten. Yoga für Golfer ermöglicht es, diese Verspannungen zu lösen und führt so zu einem umfangreichen Wohlbefinden auf dem Platz. Wer schmerzfrei auf dem Platz als Golfer steht, der spielt besser. Darüber hinaus senkst du die Verletzungsgefahr für Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Beine und den Oberkörper.
Auch Profis setzen auf Yoga für Golfer
Wenn du immer noch denkst, dass dieses Thema total weit hergeholt ist, dann überzeugt dich vielleicht der vierte Grund, warum du Yoga eine Chance geben solltest. Profis wie Tiger Woods bereiten sich mit Yoga auf ihr Golfspiel vor. Etliche Leistungssportler haben die Vorteile erkannt und nutzen gezielte Übungen, um ihre Leistung zu steigern. Yoga bzw. Übungen aus dem Yoga Bereich können dein Golftraining abseits der Driving Range also deutlich verbessern.
Unsere Erfahrungen – von Skeptikern zu Fans
Du glaubst nicht, wie skeptisch wir zu Beginn waren. Wir gehörten eher zu den Menschen, die so einen Yoga Kurs als völligen Quatsch eingestuft haben. Vor allem die Frage, wie das unserem Golfen helfen soll, stand im Raum. Darüber hinaus hatten wir auch Bedenken, ob wir überhaupt in der Lage sind, diese Übungen auszuführen. Nach der ersten Yoga Einheit hatten wir Spaß, eine Veränderung nach einmaliger Durchführung ist nicht zu erwarten. Doch nach mehreren Monaten voller Yogaübungen und Kursen ist eine deutliche Verbesserung in der Beweglichkeit der Hüfte festzustellen. Wir halten in der Rotation mehr Balance, schonen unser Knie, haben viel Stabilität in der Wirbelsäule und haben das Gefühl, unseren Körper etwas gutes zu tun. Schmerzen im Rücken sind ebenfalls nicht (mehr) existent.
Yoga für Golfer hieß für uns, Fokus auf die Flexibilität und die Muskulatur und weniger auf die Spiritualität. Die blenden wir ehrlicherweise komplett aus. Das kann aus unserer Sicht jeder Spieler für sich selbst entscheiden.
Yoga für Golfer/ Golf Yoga – diese vier Übungen helfen deinem Golfschwung
Die im folgenden beschriebenen Übungen sind gute Yoga Übungen für Einsteiger. Es gibt auf YouTube auch Tipps und die Übungen werden in einem Video präsentiert.
Katze und Kuh
In der Katze-Kuh Übung geht es darum, deine Wirbelsäule zu mobilisieren. Du bewegst dich von einem typischen Katzenbuckel langsam und kontrolliert in ein Hohlkreuz.
Herabschauender Hund
Der herabschauende Hund stärkt deine Muskulatur und dehnt deine gesamte Körperrückseite. Darüber hinaus wird dein Herz-Kreislauf-System aktiviert.
Kuhgesicht
Mit dem Kuhgesicht kannst du deine Hüften und Schultern öffnen und so deine Flexibilität erhöhen.
Kindspose
Entspann deine Hüften und öffne sie in der Kindspose.
Fazit – Gib im Golf Yoga eine Chance
Tu dir und deinem Golfspiel etwas Gutes, erreiche mehr Stabilität und Flexibilität und verabschiede dich von Schmerzen im Rücken, im Knie oder in der Hüfte. Golf Yoga ist eine gute Möglichkeit, auch abseits vom Platz gutes Grundlagenarbeit für dein Golfspiel zu leisten.







